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Fragen, die man einer Softwarefirma stellen sollte, bevor man den Auftrag erteilt

Wenn man als Unternehmen eine Software- bzw. Entwicklungsschmiede sucht, die ein neues Produkt entwickeln soll, muss man irgendwie erkennen können, welche die guten und welche die eher schlechten sind – auch als nicht-Entwickler. Inspiriert von einem Blogbeitrag bei mojotech poste ich hier einmal meine Version der Fragen, die man unbedingt stellen sollte.

Kann ich Änderungen während der Entwicklung einreichen?

Wenn es nicht gerade ein völlig triviales Produkt ist, tauchen während des Entwicklungszeitraumes immer wieder Änderungen auf, die man zu Beginn des Projekts nicht bedacht hat. Fragen Sie nach, wie mit solchen geänderten Anforderungen umgegangen wird. Eine gewisse Flexibilität können Sie erwarten – allerdings auch immer bedenken, dass es mit einer Flexibilität in den Kosten einhergehen kann.

Kann ich jederzeit Einblick in den aktuellen Stand haben?

Bestimmt benötigt ihr Entwickler erst einmal ein paar Tage, um überhaupt etwas Präsentationsfähiges aus dem Boden zu stampfen, und seien es nur Mockups. Aber sobald etwas vorzeigbares vorliegt, sollten Sie die Möglichkeit haben, die Entwicklung Schritt für Schritt zu begleiten, um frühes Feedback geben zu können. Hüten Sie sich vor Blackbox-Entwicklung.

Kann ich direkten Kontakt zu den Entwicklern aufnehmen?

Je direkter Sie mit einem Entwickler kommunizieren, desto weniger Stille-Post ist im Projekt involviert. Ja, es gibt viele Entwickler die froh sind, wenn sie keinen Kundenkontakt haben, die guten wollen diesen aber (nur eben in überschaubaren Dosen). Je näher Sie an der Entwicklung teilhaben, desto weniger Missverständnisse gibt es und desto weniger unnötiges Geld geben Sie aus.

Kann ich schon während der Entwicklung die Dokumentation einsehen?

Diese Frage klingt ein wenig paradox, da die Dokumentation ja das fertige Produkt beschreiben soll … und in der Entwicklung ist dieses ja noch nicht fertig. Oft wird die Dokumentation erst zu Projektende geschrieben, dann nur halbherzig und man verlässt sich auf Intuition und Schulungen. Richtig gut ist es allerdings, wenn die Dokumentation mit dem Produkt wächst und man auch hier den Fortschritt erkennen kann. Dies zeugt oft von einem strukturierten Vorgehen und ist von Vorteil.

Können Sie mich in der Trainigsphase unterstützen?

Bei größeren Projekten gibt es meist zumindest ein Einführungstraining, und hier ist es von unschätzbarem Vorteil, wenn die Entwicklerfirma zumindest zu Beginn greifbar ist, um die Fragen der Anwender beantworten zu können. Und es werden Detailfragen kommen, die nur das Entwicklerteam beantworten kann, da kann man sicher sein. Wenn hier ein kurzer Weg möglich ist, dann spart das Zeit und Geld.

Mehr Informationen zum Thema findet man auch in einem älteren Post, der sich noch mehr auf den Entwickler und etwas weniger auf das Produkt konzentriert.