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Ex-Mozilla-Entwickler empfiehlt, Antiviren-Software zu deinstallieren

In seinem Blog „Eyes Above The Waves“ spricht Robert O’Callahan, ein ehemaliger Mozilla-Entwickler, offen aus, was ich auch seit einer Weile empfehle: Deinstalliert die unnötige Antiviren-Software. Der in Microsoft Windows vorhandene Defender reicht völlig aus.

Wieso? Es gibt einige Punkte:

* Ganz offensichtlich für die meisten Benutzer ist das Performance-Problem. Viele der Produkte belasten ein System nicht unerheblich – den Privat-Anwender nervt es, den Firmen-Anwender kostet es unnötige Arbeitszeit.
* Die AV-Programme erzeugen selbst Sicherheitslücken (beispielsweise Malwarebytes oder Trend Micro), und bieten damit einen perfekten Angriffsvektor in Unternehmen.
* Die Anwender sind hilflos. Was machen, wenn der Virenkiller Befall meldet? Datei löschen? Oder doch Quarantäne? Was ist das überhaupt und wofür sollte ich das tun? Mehr falsche positiv-Meldungen als wirkliche Treffer tun ihr übriges. Wenn ich ein Produkt nicht bedienen kann, dann hilft es mir nicht.
* Die Schutzwirkung ist vernachlässigbar. Durch die aktuellen Viren-Bastel-Kits kann man sich problemlos seinen eigenen Virus oder Trojaner basteln. Davon entstehen hunderte pro Monat. Die AV-Hersteller müssen diese für einen zuverlässigen Schutz alle auf dem Radar haben, schaffen dies aber oft erst mit Tagen Verspätung. Der Schaden ist dann bereits geschehen.

Kombiniert man dies mit den von O’Callahan beschriebenen eher unlauteren Geschäftspraktiken führt dies weiterhin zu einer klaren Empfehlung

  • Zusehen, dass Betriebssystem und alle Programme auf aktuellem Stand sind.
  • Beim öffnen von Email-Anhängen den gesunden Menschenverstand einschalten
  • Unnötigen, werbebelasteten Virenkiller deinstallieren.