Lotus Notes Supporter / Entwickler gesucht

Da ich zum Jahreswechsel meine Selbständigkeit aufgeben werde, aber meine Kunden gerne weiterhin in guten Händen sehen würde, starte ich dieses ungewöhnliche Stellengesuch.

Ich suche einen (oder mehrere) Nachfolger, der sich im Bereich Lotus Notes Entwicklung und Support wohl fühlt, ein Gefühl dafür hat, welche Lösungen man umsetzen kann. Es geht um die Betreuung bestehender Anwendungen genauso, wie um die kreative Entwicklung neuer Lösungen.

Meine Kunden schätzen Reaktionsschnelligkeit und Flexibilität, persönlichen Kontakt und innovative Lösungen.

Inhaltlich fühlen Sie sich im Bankenumfeld genauso wohl, wie in der Industrie und haben eine schnelle Auffassungsgabe und einen Blick für Prozesse.

Sollte Interesse bestehen, stelle ich gerne den persönlichen Kontakt her und verzichte dabei auf Personalvermittler in der Mitte.

Netzwerke durch Visualisierung analysieren

Aktuell arbeite ich gemeinsam mit Christian Kreß von Inovasec an einem Projekt, bei dem es darum geht, die Verbreitung von SSH Schlüsseln in einem Unternehmensnetzwerk zu untersuchen. Ein absolut spannendes Thema, bei dem sich jeden Tag neue interessante Gesichtspunkte auftun. Aktuell geht es beispielsweise um die Frage, wie die einzelnen Dienste, die auf den Rechnern installiert sind, miteinander kommunizieren. Die reinen Textdaten sind zwar aussagekräftig, aber das Bild ist dem Kunden nur sehr schwer zu vermitteln.

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SSH Policy in a nutshell

Aktuell arbeite ich in zwei Projekten mit dem großartigen Kollegen Christian Kreß von Inovasec zusammen. Für mich ein absolut spannendes Gebiet – Sicherheit, Vertraulichkeit und Transparenz im Zusammenhang mit SSH.

In Vorbereitung für einen Workshop beim Kunden hatten wir letztens einen sehr konstruktiven Tag, an dem wir sozusagen fast nebenbei ein tolles Dokument generiert haben: Weiterlesen

HowTo: git mit spezifischem SSH-Schlüssel unter Windows nutzen

Manchmal ist die Aufgabe, die vor einem liegt, komplizierter als gedacht. So auch dieses Mal…

Eigentlich wollte ich mir nur mal eben schnell aus dem git-Repository eines Kunden ein Projekt clonen, einfach an sich dachte ich. Aber die spezifische Konstellation, die genutzt wird, macht es etwas aufwändiger. Die Eckdaten:

  • Ich nutze Windows als OS auf meiner Entwicklungsmaschine
  • Die Verbindung sollte über SSHerfolgen
  • Authentifizierung über SSH-Schlüssel ist gewünscht

Zuerst also von der offiziellen Seite (https://git-scm.com) git installiert. Lief problemlos. Weiterlesen

Der Newsletter muss raus – Digitalisierung in der Praxis

So oder so ähnlich kennt man es. Lange geplant, aber dann doch plötzlich da. Der Termin zum Versand des nächsten Firmennewsletters, der für den Vertrieb immens wichtig ist. Schnell werden zwei Excel-Listen zusammengestellt, die alle relevanten Kundenansprechpartner enthalten sollen und einem Mitarbeiter in die Hand gedrückt mit den Worten „Das eine sind die Kunden aus dem CRM, das andere die neuen Interessenten aus dem Web. Pack‘ die beiden Listen eben mal zusammen und stelle eine Liste für den Vertrieb D-A-CH zusammen! Danke!“.

Spätestens hier zuckt man innerlich zusammen, da die Probleme hinlänglich bekannt sind. Aber nach dem Öffnen der beiden Dateien versteht man erst den wahren Umfang der Aufgabe:

  • 2 Listen – warum eigentlich?
  • Duplikate – sind die herausgefiltert?
  • D-A-CH – die Email-Adressen enden auf .ru, .com.au, .com, .it, … sind die Empfänger wirklich alle deutschsprachig?
  • Warum haben die beiden Listen eigentlich unterschiedliche Spalten?
  • Email-Adressen – ein Teil der Felder enthält mehr als eine, andere Felder sind leer
  • … die Liste lässt sich (fast) beliebig fortsetzen

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Feature-Creep / Featuritis / Darf es auch etwas weniger sein?

Um effizient mit einem Tool zu arbeiten, ist vor allem eines wichtig: es muss so einfach wie möglich sein, damit man es gerne benutzt, oder zumindest keine Ausrede hat, es nicht zu nutzen.

Lange war für mich fogbugz erste Wahl als Issue-Tracker. Recht einfach zu bedienen, Issues hatten keine unnötigen Pflichtfelder, im Prinzip reichten Betreff und Typ (Bug/Feature) für die Eingabe. Dann noch eine Versionszuordnung, wenn es geplant oder erledigt ist und damit war ein sehr zügiges arbeiten möglich.

Wie das allerdings bei Software oft so ist, nach und nach kommen immer mehr Features hinzu, die man persönlich vielleicht gar nicht benötigt. Der sogenannte Feature Creep.

In Fogbugz waren dies immer mehr Felder in den Issues, der agile Iterationsplaner, Schätzungen zum Zeitaufwand in den Issues und vieles mehr. Schlimm? Für die meisten Anwender ist es eine Belastung. Man arbeitet einfach ungerne mit Programmen, die einem das Gefühl geben, dass man sie nicht vollständig durchschaut.

Irgendwann kam dann der Punkt, an dem die Eingabe in der einfachen Listenansicht wegrationalisiert wurde, da man von den 20+ Feldern im Issue dort sowieso nur einen Bruchteil füllen konnte. Wahrscheinlich war die Argumentation im Entwicklungsteam wie folgt: „Die Leute nutzen die Features nicht, weil sie sie nicht sehen können. Also sollten wir die Anwender direkt auf die komplette Maske umleiten“.

Ärgerlich, da nun mehr Klicks notwendig sind, um einen trivialen Eintrag zu erstellen.

Noch ärgerlicher, da man in der Eingabemaske der Issues nicht wie vorher mal eben eine neue Versionsnummer vergeben konnte. Dafür benötigt man inzwischen den Iteration-planner. Der ist mächtig – zu mächtig.

Ich hätte gerne Feedback gegeben, konstruktives Feedback. Das Problem dabei: es gibt weder ein Anwenderforum, noch ein Feedback-Formular. Man fühlt sich als Kunde also übergangen und ignoriert.

Was passiert? Ich für meinen Teil habe das Tool zu den Akten gelegt und mir etwas einfacheres* gesucht. Schließlich ist mein Credo als Softwareberater, dass man immer die Software benutzen sollte, die am besten passt. Und Fogbugz passte nicht mehr.

Ein anderes Beispiel ist ein CRM-System, das ich für einen meiner Kunden entwickelt habe. Zu Beginn extrem einfach, weil man sich noch nicht ganz klar war, was man braucht. Auf Wunsch des Kunden und durch meine eigenen Ideen kamen immer mehr Funktionen und damit auch Felder hinzu.

Nach einigen Monaten stellten wir gemeinsam fest, dass die Nutzung des Systems deutlich zu wünschen übrig lies. Nicht alle Kontakte wurden eingegeben, Auswertungen wurden nicht genutzt, usw. Feature Creep.

Wie haben wir das Problem in den Griff bekommen?

Gemeinsam mit meinem Kunden wurde analysiert, welche Felder genutzt werden. Ich habe den Mitarbeitern bei ihrer täglichen Arbeit zugeschaut, gefragt, welche Funktionen sie nutzen oder gerne nutzen würden und daraus abgeleitet, was wirklich wichtig ist.

Im nächsten Schritt haben wir Felder gestrichen, Masken vereinfacht, Funktionen beseitigt und immer wieder Feedback eingeholt.

Das Ergebnis: die Anwendung wird so viel genutzt wie niemals zuvor, weil die Anwender sich ernst genommen fühlen und nur die Funktionen umgesetzt werden, die maximalen Nutzen bringen.

Entkommen auch Sie der Featuritis, dem Feature Creep, dem immer-mehr-wollen.

Ich helfe Ihnen gerne dabei!

 

*ich nutze inzwischen trello, dazu schreibe ich in einem späteren Artikel mehr.

Zuverlässiges Liefermanagement dank Waidner IT Solutions

Als Dienstleister für die Entwicklung und Fertigung von Embedded Systems ist es für die PHYTEC und ihre Kunden immens wichtig, eine vorausschauende Produktplanung zu betreiben. Ein eigenes Team der Phytec überwacht die Product Change Notifications (PCNs) der Bauteilhersteller und sorgt dafür, dass Kunden frühzeitig informiert, Lagerbestände optimal genutzt und bei Bedarf Anpassungen gemacht werden.

Unterstützt werden die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit durch die ProduktDB von Waidner IT Solutions. Diese Lösung wurde gemeinsam mit dem Kunden entwickelt und erlaubt die systematische Erfassung alle PCNs der Bauteilhersteller. Durch Abbildung der kompletten Stücklisten und der Abhängigkeiten der Produkte untereinander ist direkt nach Eingabe des PCN sichtbar, welche Produktlinien betroffen sind. Die Anbindung an die Lagerhaltung und die Produktion garantiert, dass vorrangig die Änderungen bearbeitet werden, die die größten Auswirkungen auf die Kunden haben. Die Aufwände zur Umstellung werden somit reduziert und Kosten optimiert.

Screenshots der Anwendung finden Sie auch im PHYTEC Katalog 2014.

Sollten auch Sie Interesse daran haben, zu erfahren, wie Sie Ihre Produktionsabläufe und Prozesse im Unternehmen optimieren können, sprechen Sie mich an.

What you see is what you understand

Visualisierung … ein Thema, dessen Bedeutung man einfach nicht hoch genug bemessen kann. Gerade, wenn es um Prozesse und deren Beschreibung geht, sagt ein Bild immer mehr als 1000 Worte. Aber auch kleine Diagramme zur Darstellung selbst einfacher Gegebenheiten bringen Klarheit und Vertrauen. Schließlich unterhalte ich mich als „Techniker“ mit den „normalen Menschen“ und gerade ein kleines Bild, dass die Kundenseite sofort versteht, schafft Vertrauen. Vertrauen darin, dass die Aufgabenstellung verstanden wurde.

Daher sind „Schmierzettel“ dieser Art bei mir extrem häufig. Das Konzept eines Hubservers für Laien in ein paar Worten erklären? Schwierig. Ein Bild geht hier deutlich flotter:

Skizze

Die meisten meiner Projekte beinhalten zudem irgendeine Art Workflow. Und ich habe auf die harte Tour (also durch Besprechungsmarathons) gelernt, dass bei einer textuellen Darstellung nie zwei Menschen das gleiche verstehen. Prozesse müssen grafisch dargestellt werden, dies reduziert Missverständnisse und dadurch wird die knappste Ressource entlastet – die verbrauchte Arbeitszeit.

Wenn ich in einem Gespräch mit meinen Kunden die Anforderungen aufnehmen, dann skizziere ich im Regelfall schon grob per Hand den zu entwickelnden Arbeitsablauf. Meist ergeben sich schon dabei die ersten Fragen und es kommt zu Klarstellungen … auch der Kunde erarbeitet oft erst zusammen mit mir, wie der endgültige Ablauf wasserdicht aussieht, auch wenn es teilweise schon seit Jahren „irgendwie funktioniert“.

Die endgültige Darstellung für ein Angebot oder eine Dokumentation erstelle ich dann natürlich am Rechner. Eine Zeit lang habe ich mich durch diverse Tools probiert, von PowerPoint über Visio mit einigen Exoten. Momentan als für mich am besten geeignet hat sich der Bizagi Modeler herausgestellt. Der ist recht einfach zu bedienen und hat die notwendige Flexibilität, um Änderungen mitzumachen. Eine Beispielgrafik sieht so aus:

Workflow V3Als Fazit kann ich sagen, dass durch Grafiken, seien es nun digitale Prozessdiagramme oder einfache Skizzen auf Papier schon einiges an Zeit und Geld eingespart wurde und das rechnet sich sehr schnell.

 

Kommandozeilen-SSH für Windows … nicht ganz einfach

Den letzten Monat über habe ich für einen Kunden im IT-Security-Sektor gearbeitet und musste dabei feststellen, dass es nicht ganz einfach ist, mit einem Windows-Rechner in die SSH-Welt einzutauchen. Klar, putty kennt jeder und das Programm tut auch , was es soll. SFTP kann man mit WinSCP machen, aber wirklich Spaß macht das nicht.

Als ich dann noch für eine Testumgebung Vagrant aufgesetzt habe, und feststellen musste, dass „vagrant ssh“ auf einer Windows-Maschine nicht ohne Weiteres funktioniert, habe ich mich auf die Suche gemacht. Es muss doch einen brauchbaren (vorzugsweise kostenlosen) SSH-Client für die Windows-Kommandozeile geben, der einfach so, wie unter einem beliebigen Linux funktioniert.

Die gute Nachricht: gibt es, muss man nur finden und richtig installieren.

Zuerst mal „ssh commandline windows“ gesucht und auf diese Seite hier gestoßen: http://sshwindows.sourceforge.net/. Klingt ganz ok, ist ein Port von OpenSSH 3.8p1 von 2009 mit einer minimalen Cygwin-Installation. Kann man wahrscheinlich verwenden, und daher mal runtergeladen. Auf den empfohlenen Links der Downloadseite habe ich dann noch etwas gesehen. Ebenfalls SSH for Windows, also mal angeklickt. Und siehe da, das gleiche in grün, nur mit OpenSSH 5.3p1 und MSI-Installer. Nicht schlecht und immerhin von 2013. Also den mal geladen und installiert, das geht wie folgt:

  • MSI herunterladen
  • Rechtsklick und Eigenschaften anwählen
  • Reiter „Kompatibilität“ wählen und Programm im Kompatibilitätsmodus für vorherige Windows-Version ausführen. Macht man das nicht, läuft der Installer zwar (wohl korrekt) durch, liefert aber am Ende eine unschöne Fehlermeldung.

Kompatibilitätsmodus

  • Nach der Installation den Pfad anpassen: Windows-Taste drücken und „pfad“ eingeben. In der folgenden Auswahl „Umgebungsvariablen für dieses Konto anpassen“ anklicken:

Startmenü

  • Danach bei den Systemvariablen „Path“ suchen, doppelklicken und hinten mit Semikolon getrennt den kompletten Pfad zur SSH-Installation eintragen. Bei mir ist das „C:\Program Files (x86)\OpenSSH for Windows\bin“. Mit OK bestätigen und Rechner neu starten oder abmelden, anmelden.
  • Ab sofort hat man in der Kommandozeile SSH zur Verfügung. „Vagrant ssh“ klappt dann übrigens auch.

SSH in der Kommandozeile

 

Kleine Nebenbemerkung. Ja, die Version ist auch nicht gerade taufrisch und vor allem die OpenSSL-Version gibt auch noch Anlass zur Sorge, aber bisher habe ich nichts aktuelleres gefunden. Für Tipps bin ich dankbar. Vielleicht erbarmt sich ja auch jemand mit mir und kompiliert mal eine aktuelle OpenSSH-Version für Windows.

Lotus Notes Groupware-Integration für SAP CRM

Herausforderung

Eines meiner aktuellen Projekte dreht sich um die Einführung von SAP CRM in einem weltweit operierenden Unternehmen. Da dort Lotus Notes als Groupware zum Einsatz kommt, war es eine Herausforderung, die Integration von Email und Kalender einzurichten.

SAP liefert zwar Konnektoren sowohl für die Client- als auch für die Serverseite, allerdings sind diese in ihrer Funktionalität sehr limitiert. Emails können serverseitig beispielsweise nur aus dem Posteingang in das SAP CRM transferiert werden, die Anbindung an die Frei-/Gebucht-Informationen ist auch sehr sparsam.

Lösungsansatz

Darstellung des Lotus Notes Kalenders in einer Aktivität

Darstellung des Lotus Notes Kalenders in einer Aktivität

Aus diesem Grund wurde eine eigene Lösung verfolgt, die eine Lotus Notes Proxydatenbank verwendet. Das SAP CRM spricht diese Datenbank über eine Webservice-Schnittstelle an, alle Zugriffe auf Notes werden dann dort in Notes-RPCs umgewandelt. Weiterhin werden dort alle internen Übersetzungen vorgenommen, wie beispielsweise die Konvertierung von Notes-Emailadressen (CN=…/O=…) in das Internet-Format und zurück.

Die Proxydatenbank ist eine Eigenentwicklung von Waidner IT Solutions, die Gegenseite im SAP CRM wurde von reply Deutschland entwickelt.

Funktionalität

Die vom Proxy zur Verfügung gestellten Funktionalitäten sind aktuell:

  • Import von Emails aus Lotus Notes nach SAP CRM inklusive Möglichkeit, die komplette Ordnerhierarchie zu browsen. Die Emails werden mit Formatierung und allen Attachments übernommen und können beliebigen Belegen zugeordnet werden.
  • Abfrage von Frei-/Gebucht-Informationen aus Lotus Notes und grafische Anzeige in SAP CRM.
  • Weiterleitung und Konvertierung von Kalendereinledungen.
  • Weiterleitung und Konvertierung von Aufgaben, so dass diese direkt in der Lotus Notes Mailbox bearbeitet und beantwortet werden können.
  • Weiterleitung von Kontaktinformationen, so dass diese mit Duplikatsprüfung in das Lotus Notes Adressbuch übernommen werden können.
Ansicht des Posteingangs

Ansicht des Posteingangs

Neben der eigentlichen Implementierung hat sich die Performance des Netzwerks für einige Lokationen als Herausforderung dargestellt. Durch das dezentrale Notes-Netzwerk konnte dies aber durch Installation von zusätzlichen Proxy-Repliken in strategischen Lokationen gelöst werden.

Fazit

Alles in allem wurde also die Funktionalität der Groupware-Anbindung deutlich erweitert und durch die vollständige Kontrolle über beide Seiten des Programmcodes auch die Sicherheit erhöht, da niedrigere Zugriffsrechte auf die Mailboxen der User notwendig sind, als bei Verwendung der SAP-eigenen Lösung.

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