HowTo: git mit spezifischem SSH-Schlüssel unter Windows nutzen

Manchmal ist die Aufgabe, die vor einem liegt, komplizierter als gedacht. So auch dieses Mal…

Eigentlich wollte ich mir nur mal eben schnell aus dem git-Repository eines Kunden ein Projekt clonen, einfach an sich dachte ich. Aber die spezifische Konstellation, die genutzt wird, macht es etwas aufwändiger. Die Eckdaten:

  • Ich nutze Windows als OS auf meiner Entwicklungsmaschine
  • Die Verbindung sollte über SSHerfolgen
  • Authentifizierung über SSH-Schlüssel ist gewünscht

Zuerst also von der offiziellen Seite (https://git-scm.com) git installiert. Lief problemlos. Weiterlesen

Fehlt noch was – ein mobiler Einkaufshelfer

Fehlt noch wasKaufen Sie noch mit einem verschmierten Zettel aus Papier ein, auf dem kaum zu entziffern ist, was der Lebenspartner hinzugefügt hat? Oder nutzen Sie bereits das Smartphone dafür und man ist bei gemeinsamen Einkaufen davon genervt, dass die Listen nicht synchron sind? Oder die genutzte App fürs Einkaufen hat dermaßen viele Funktionen und Zusatzangaben für einen Artikel, dass es länger dauert als vorher, die Liste zu erstellen?

Mich persönlich hat es dazu angeregt, einen eigenen Ansatz für den elektronischen Einkaufszettel zu erstellen. Einfach, schnell und die Listen sind zwischen den Nutzern teilbar und synchronisiert.

Falls Sie Lust auf einen (kostenlosen, unverbindlichen, und ganz bestimmt grandios tollen) Testlauf haben, dann würde ich mich freuen, wenn ich Ihnen ein Konto anlegen darf und Sie sich unter

http://fehltnochwas.de

Ihre persönliche Einladung dafür abholen.

Ich bin für Anregung, Kritik, Verbesserungsvorschläge und Einladungen auf ein Bier jederzeit offen.

Der Newsletter muss raus – Digitalisierung in der Praxis

So oder so ähnlich kennt man es. Lange geplant, aber dann doch plötzlich da. Der Termin zum Versand des nächsten Firmennewsletters, der für den Vertrieb immens wichtig ist. Schnell werden zwei Excel-Listen zusammengestellt, die alle relevanten Kundenansprechpartner enthalten sollen und einem Mitarbeiter in die Hand gedrückt mit den Worten “Das eine sind die Kunden aus dem CRM, das andere die neuen Interessenten aus dem Web. Pack’ die beiden Listen eben mal zusammen und stelle eine Liste für den Vertrieb D-A-CH zusammen! Danke!”.

Spätestens hier zuckt man innerlich zusammen, da die Probleme hinlänglich bekannt sind. Aber nach dem Öffnen der beiden Dateien versteht man erst den wahren Umfang der Aufgabe:

  • 2 Listen – warum eigentlich?
  • Duplikate – sind die herausgefiltert?
  • D-A-CH – die Email-Adressen enden auf .ru, .com.au, .com, .it, … sind die Empfänger wirklich alle deutschsprachig?
  • Warum haben die beiden Listen eigentlich unterschiedliche Spalten?
  • Email-Adressen – ein Teil der Felder enthält mehr als eine, andere Felder sind leer
  • … die Liste lässt sich (fast) beliebig fortsetzen

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42 – Die Lösung aller Aufgabenprobleme

Heute morgen habe ich auf dem IT-Unternehmerfrühstück in Eschborn die Gelegenheit gehabt, einmal meine Art der Aufgabenverwaltung darzustellen.

Damit nicht nur unsere kleine Runde etwas davon hat, das Ganze hier noch einmal in kurzer Schriftform. Wer es detaillierter mag, kann mich gerne kontaktieren und ich beantworte alle Fragen oder halte die Präsentation auch gerne für ihr Team.

Warum überhaupt ein neues System?

Früher ™ habe ich meine Termine im Kalender vermerkt und Aufgaben meist im Tool des Monats vermerkt (zuletzt beispielsweise die Aufgabenliste von Outlook). Dabei habe ich allerdings gemerkt, dass es nicht gerade effizient war, ich immer noch viel zu viel im Kopf haben musste und es einfach keine klare Struktur gab, was wo abgelegt wurde.

Mein Ziel jeden Abend war: eine leere Inbox, und dazu gehört nicht nur die email, sondern auch sonst alles, was sonst so über den Tag anfällt (Plakate, die ich gesehen habe. Bücher, die ich eventuell lesen möchte, …)

Den Kopf frei bekommen eben.

Was ist mir wichtig?

Es muss so einfach wie möglich funktionieren, immer und überall (also auch im Urlaub) und mir keine unnötigen Einschränkungen auferlegen.

Der Weg dorthin

Ohne externe Informationen ist es schwer, ein eigenes System aufzusetzen. Also habe ich zuerst einmal nach Inspiration gesucht, Bücher gelesen und diverse Software getestet. Die Essenz aus allem für mich lautet: Immer nur eine Komponente auf einmal ändern. Nur so kann man herausbekommen, ob es eine Verbesserung oder Verschlechterung darstellt.

Das System – Getting things done

Die Vorbehalte waren wirklich groß. Ein Amerikaner, der verspricht, dass man Aufgaben wirklich abgearbeitet bekommt. Ordnung ins Chaos bringen und dabei noch möglichst ohne markige Sprüche – ok, letzteres hat nicht ganz geklappt, aber David Allen schafft es tatsächlich, mit einem sehr einfachen System, das vor allem keine besondere Technik, Software oder ähnliches voraussetzt, sehr viel gut zu lösen.

Collect – alles, was einem einfällt, was in Form von Zetteln, Emails, Notizen, Flyern … in die Hände fällt, wird gesammelt (für meine Besprechungsnotizen habe ich das schon einmal beschrieben) und regelmäßig abgearbeitet. Mindestens einmal täglich, aber nicht zu oft.

Process – alle gesammelten Informationen werden nur einmal angefasst und es wird sofort entschieden, ob

  • es in den Müll kann -> sofort wegwerfen
  • es eine Information darstellt, die wichtig ist -> einem Projekt oder dem Archiv zuordnen
  • es eine Aufgabe ist -> hier wird es detaillierter
    • Aufgaben unter 2 Minuten Dauer sofort erledigen
    • Kann man es delegieren -> wenn ja, weitergeben
    • Ansonsten in die Aufgabenliste oder den Kalender

Review – einmal pro Woche (bei mir Freitag morgen) werden die Aufgabenliste und der Kalender durchgesehen. Die Aufgaben für die nächste Woche werden geplant und der Fortschritt für die aktuellen Projekte angesehen.

Wer mehr Details wissen mag, den verweise ich gerne auf das Buch, entweder im englischen Original, oder in der deutschen Übersetzung.

Was hilft mir bei meiner Arbeit?

  • Email und Kalender sind bei Google Apps geparkt (gmail und google calendar)
  • Evernote verwaltet meine Notizen
  • Ich nutze Notizbücher von Leuchtturm 1917 zum Mitschreiben, in Kombination mit Whitelines Link landet alles direkt in Evernote
  • Sollte mir etwas im Auto einfallen, spreche ich es auf meine Mailbox, die schickt es per Mail an mich

Die Folien zur Präsentation sind bei swipe.to abrufbar.

Windows Sysinternals Suite kostenlos und ohne Installation nutzen

Die sysinternals suite, ursprünglich von Mark Russinovich erstellt und irgendwann von Microsoft übernommen, stellt eine der besten kostenlosen Hilfsmittel-Sammlungen für Windows dar. Gerade vor ein paar Tagen konnte ich dies wieder bei einem Bekannten nutzen, der sich beim Start von Windows jedesmal mit einem leeren Explorer-Fenster konfrontiert sah. Mit autoruns kam ich dem Problem recht schnell auf die Spur und habe so nebenbei gemerkt, dass es die meisten Tools inzwischen als direkt-Download gibt, der ein Starten ohne Installation zulässt.

Neben autoruns, das alle Programme listet, die beim Start von Windows geladen werden (und das sind deutlich mehr, als auch im Taskmanager von Windows 10 angezeigt werden), sind vor allem auch sysmon und procmon als Ersatz für den Taskmanager eine große Hilfe. Wer Performance-Problemen auf den Grund gehen will, sollte sich beide einmal ansehen.

Disk2vhd ist ebenfalls ein sehr brauchbares Tool, das physische Datenträger in Abbild-Dateien umwandeln kann, die dann von den diversen Virtualisierungstools wie VMWare oder VirtualBox gelesen werden können.

VirtualBox und Windows 10 … Netzwerkprobleme lösen

Ich nutze für viele meiner Test- und Entwicklungssysteme VirtualBox in Verbindung mit Vagrant (hier habe ich beispielsweise ein Setup für Webentwickler beschrieben).

Seit dem Update auf Windows 10 hat VirtualBox leider ein Problem mit Netzwerken, kurz, alles außer NAT funktioniert nicht. Verbindungen brechen ab oder kommen gar nicht erst zustande.

Nach ziemlich viel Sucherei bin ich auf ein Ticket gestoßen, welches das Problem für mich löst, bis das nächste stabile Release von VirtualBox den Fehler hoffentlich behebt. In der Liste der Anhänge findet sich ein ausführbares Programm (VBox-Win10-fix-14040.exe), welches man als Administrator startet und im Hintergrund laufen lässt, bis die gewünschte virtuelle Maschine gebootet hat. Voila – host-only-networking klappt.

Alternativ kann man sich auch den aktuellen Testbuild von der Oracle-Seite ziehen, allerdings hat der dann das Problem, dass Netzwerkadapter aus der Liste verschwinden.

Bessere Notizen mit Whitelines + Evernote

Es klingt übertrieben, aber eine der wichtigsten Entscheidungen in meinem Job war für mich, wie ich meine Notizen anlege. Als Softwareberater kennt man natürlich einiges an Programmen und Spielzeugen, die alle das Leben vereinfachen sollen. Das Problem – die meisten tun es nicht, sondern lenken nur ab.

Was war mein Wunsch? So effizient wie möglich Notizen in einer Besprechung (oder auch bei jeder anderen Gelegenheit) aufnehmen und daraus Aufgaben etc. in elektronischer Form generieren. Elektronisch deswegen, weil ich sehr viel am Rechner arbeite und mich schon seit Jahren mit Remember the Milk (RTM) organisiere und die meisten längeren Text in Evernote packe.

Nach einigen Umwegen hat sich allerdings herausgestellt, dass die diversen elektronischen Möglichkeiten, Notizen direkt in den Rechner zu bekommen, schwierig zu verwenden sind. Probiert habe ich unter anderem:

Ein Asus Transformer Tablet mit Android. Hier konnte ich meine Notizen direkt elektronisch in Evernote erfassen. Der Versuch, direkt Aufgaben in einer Besprechung in RTM einzugeben scheiterte kläglich, da diese sich bis zum Ende eines Termins zu oft ändern – hat sich nicht bewährt, da die Tastatur zu schlecht für blindes Tippen war und auch das Transformer generell als Arbeitsgerät kein Notebook ablösen konnte.

Asus Transformer

Direktes Tippen in Evernote auf dem Notebook. Generell ok, die Notizen sind da, wo ich sie haben will. In Ausnahmefällen mache ich dies auch mal so, allerdings habe ich für mich gemerkt, dass ein Notebook zu sehr ablenkt. Außerdem finde ich es unhöflich, im Kundengespräch ständig auf den Bildschirm zu starren.

Der Livescribe-Pen war kurz in meinem Fokus. Allerdings hat ein Kunde von mir das Ding im Einsatz und damit konnte ich testschreiben. Da ich nicht so sehr auf Stifte in der Dicke eines Eddings beim Notieren stehe, ein Fail. Außerdem teuer.

livescribe

Komplett analoge Notizen. Ebenfalls ok, aber nicht perfekt. Ein gutes Notizbuch macht auf den Kunden einfach den Eindruck, dass man seine Worte ernst nimmt. Außerdem bin ich per Hand immer noch schneller und flexibler, als elektronisch.

Meine Lösung

Dann bin ich auf ein interessantes Posting von Judith Andresen über Google+ gestolpert. Das Ergebnis ist ein Notizbuch von Whitelines, zusammen mit der Whitelines App, die alle Notizen Richtung Evernote transportiert. Aufgaben landen danach in RTM. Wie?

Whitelines ist eine Firma aus Schweden, die Notizbücher mit hellgrauem Hintegrund und weißen Linien entwickelt hat (darum Whitelines). Macht man ein Foto von geschriebenem Text, sieht man die Linien schon fast nicht mehr. Ein bisschen Kontrast und Helligkeit variieren, und man hat schwarzen Text vor weißem Grund. Nett.

Whitelines-link2

Mit Whitelines Link gibt es seit einer Weile Notizbücher, die an den Ecken Kennzeichen haben. Mithilfe dieser Erkennungsmarken kann die App von Whitelines Link das Papier erkennen, die Korrekturen an Kontrast und Helligkeit automatisch vornehmen und vor allem die Verzerrung korrigieren, wenn man schief fotografiert. Schon sehr viel netter.

Richtig gut ist, dass man die App mit Evernote verbinden kann und so jede Notiz automatisch in einem passenden Notizbuch landet. Erwähnte ich, dass die erstklassige Texterkennung von Evernote mit meiner Handschrift funktioniert und somit alle Notizen sofort durchsuchbar sind? Extrem nett.

Jetzt muss ich am Ende des Arbeitstages nur noch die Aufgaben aus der Notiz in RTM übertragen. Leider noch manuell. Aber schon einige Schritte weiter und vor allem ohne große technische Fummeleien.

Infostore – Flexible Lotus Notes Datenbank mit hoher Sicherheit

Informationen sicher und vor allem einfach abzulegen ist ein Thema, das immer wieder von meinen Kunden angesprochen wird. Gerade im Lotus Notes Umfeld scheint der Bedarf hoch zu sein, da die Standarddatenbanken von IBM nicht das erfüllen, was viele benötigen.

Ich habe die gesammelten Erfahrungen zusammengefasst und eine einfache Anwendung entwickelt, die folgende Punkte abdeckt:

Einfache Ablage

  • Textinformationen oder beliebige Anhänge können abgelegt werden
  • Die Dokumente können mit Kategorien und Titel schnell einsortiert werden

Dokumentansicht

Gute Auffindbarkeit

  • Texte und Anhänge sind volltext-durchsuchbar
  • Passende Ansichten liefern Informationen nach Kategorien oder Stichworten

Datenbankansicht

Hohe Sicherheit

  • Jede Kategorie kann mit Lesern und Bearbeitern versehen werden
  • Jedes Dokument kann auch einzeln mit Lesern und Bearbeitern gekennzeichnet werden
  • Die Anwender verstehen die einfache Berechtigungsstruktur auf Anhieb, was die Sicherheit erhöht (keine Freigabe aus Versehen)

Durchschaubare Lizenzierung

  • Die Datenbank kostet einmalig 89€ pro Serverreplik
  • Kein Jahresbeitrag
  • Keine Abhängigkeit von der Nutzeranzahl
  • Unbegrenzte Updates

Interesse, auch ein zufriedener Nutzer zu werden? Sprechen Sie mich an.

What you see is what you understand

Visualisierung … ein Thema, dessen Bedeutung man einfach nicht hoch genug bemessen kann. Gerade, wenn es um Prozesse und deren Beschreibung geht, sagt ein Bild immer mehr als 1000 Worte. Aber auch kleine Diagramme zur Darstellung selbst einfacher Gegebenheiten bringen Klarheit und Vertrauen. Schließlich unterhalte ich mich als “Techniker” mit den “normalen Menschen” und gerade ein kleines Bild, dass die Kundenseite sofort versteht, schafft Vertrauen. Vertrauen darin, dass die Aufgabenstellung verstanden wurde.

Daher sind “Schmierzettel” dieser Art bei mir extrem häufig. Das Konzept eines Hubservers für Laien in ein paar Worten erklären? Schwierig. Ein Bild geht hier deutlich flotter:

Skizze

Die meisten meiner Projekte beinhalten zudem irgendeine Art Workflow. Und ich habe auf die harte Tour (also durch Besprechungsmarathons) gelernt, dass bei einer textuellen Darstellung nie zwei Menschen das gleiche verstehen. Prozesse müssen grafisch dargestellt werden, dies reduziert Missverständnisse und dadurch wird die knappste Ressource entlastet – die verbrauchte Arbeitszeit.

Wenn ich in einem Gespräch mit meinen Kunden die Anforderungen aufnehmen, dann skizziere ich im Regelfall schon grob per Hand den zu entwickelnden Arbeitsablauf. Meist ergeben sich schon dabei die ersten Fragen und es kommt zu Klarstellungen … auch der Kunde erarbeitet oft erst zusammen mit mir, wie der endgültige Ablauf wasserdicht aussieht, auch wenn es teilweise schon seit Jahren “irgendwie funktioniert”.

Die endgültige Darstellung für ein Angebot oder eine Dokumentation erstelle ich dann natürlich am Rechner. Eine Zeit lang habe ich mich durch diverse Tools probiert, von PowerPoint über Visio mit einigen Exoten. Momentan als für mich am besten geeignet hat sich der Bizagi Modeler herausgestellt. Der ist recht einfach zu bedienen und hat die notwendige Flexibilität, um Änderungen mitzumachen. Eine Beispielgrafik sieht so aus:

Workflow V3Als Fazit kann ich sagen, dass durch Grafiken, seien es nun digitale Prozessdiagramme oder einfache Skizzen auf Papier schon einiges an Zeit und Geld eingespart wurde und das rechnet sich sehr schnell.

 

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Waidner IT Solutions