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Wie weit ist die Digitalisierung Ihres Unternehmens ?

Industrie 4.0, Internet of things (IoT), die Digitalisierung der Gesellschaft – man kommt um das Thema Digitalisierung einfach nicht mehr herum. Google spuckt zum Stichwort derzeit über 4 Mio. Treffer aus. Und wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus? Bestens vermute ich. Office wird an allen Arbeitsplätzen genutzt, das Warenwirtschaftssystem hat gerade ein Update bekommen, die aktuellen Geschäftszahlen liegen als Grafik vor und im CRM sind alle Kundenbeziehung gepflegt – und wenn das so ist, warum wird immer wieder betont wie wichtig die Digitalisierung für Ihr Unternehmen ist?

Weil Digitalisierung eben nicht bedeutet, dass es ein paar Lösungen von der Stange gibt, die zwar vorhanden sind, aber nicht genutzt werden, weil sie nicht miteinander reden.

Ist es nicht eher so, dass zwar ein CRM existiert, aber nur von einer Handvoll Mitarbeiter genutzt wird? Fragen Sie einmal Ihren besten Vertriebsmitarbeiter, wo seine Informationen zu aktuellen Projekten abgelegt sind. Mein Tipp für die Antwort: Excel.

Als Sie als Geschäftsführer das letzte Mal die aktuellen Verkaufszahlen für ein Produkt haben wollten, waren diese sofort auf Ihrem Rechner per Knopfdruck verfügbar? Oder musste erst eine Powerpoint-Datei für Sie erstellt werden?

Fragen Sie einmal in der Produktion nach, welche essentiellen Bauteile Ihrer Produkte im nächsten Jahr durch die Lieferanten abgekündigt sein werden! Ich wette, der Kollege wird zum Telefon greifen und den oder die Lieferanten anrufen müssen, vorausgesetzt, er kann schnell genug eine Liste aller Bauteile aus der Warenwirtschaft erstellen.

Digitalisierung bedeutet, dass klare digitale Prozesse in Ihrem Unternehmen existieren, die Ihnen wertvolle Informationen jetzt und aktuell liefern können, ohne dass erst nach den Daten gegraben werden muss und in Handarbeit eine Zusammenfassung erstellt wird.

Dies ist kein Umbau von heute auf morgen, aber es ist machbar. Höchstwahrscheinlich sogar, indem sie bereits existierende Software besser nutzen, besser vernetzen, besser einbinden.

Darf ich Ihnen dabei helfen?

Windows Sysinternals Suite kostenlos und ohne Installation nutzen

Die sysinternals suite, ursprünglich von Mark Russinovich erstellt und irgendwann von Microsoft übernommen, stellt eine der besten kostenlosen Hilfsmittel-Sammlungen für Windows dar. Gerade vor ein paar Tagen konnte ich dies wieder bei einem Bekannten nutzen, der sich beim Start von Windows jedesmal mit einem leeren Explorer-Fenster konfrontiert sah. Mit autoruns kam ich dem Problem recht schnell auf die Spur und habe so nebenbei gemerkt, dass es die meisten Tools inzwischen als direkt-Download gibt, der ein Starten ohne Installation zulässt.

Neben autoruns, das alle Programme listet, die beim Start von Windows geladen werden (und das sind deutlich mehr, als auch im Taskmanager von Windows 10 angezeigt werden), sind vor allem auch sysmon und procmon als Ersatz für den Taskmanager eine große Hilfe. Wer Performance-Problemen auf den Grund gehen will, sollte sich beide einmal ansehen.

Disk2vhd ist ebenfalls ein sehr brauchbares Tool, das physische Datenträger in Abbild-Dateien umwandeln kann, die dann von den diversen Virtualisierungstools wie VMWare oder VirtualBox gelesen werden können.

Was ist Softwareberatung ?

Fragen stellen, auch die unbequemen.

Die Zahlen für den Geschäftsbericht kommen aus den unterschiedlichsten Quellen. ERP-System, Abwesenheitsverwaltung der Mitarbeiter, Lohnbuchhaltungssystem, HR-Abteilung, …
Zum Glück hat Herr Kluge ein Excel-Makro geschrieben, damit sich die Arbeit in Grenzen hält. Kurz vor der Abrechnung bringt er es immer pünktlich auf den aktuellen Stand, so dass die Zahlen perfekt dargestellt werden und die passenden Grafiken automatisch erzeugt werden. Frau Maler muss diese nur noch in die vorbereitete Powerpoint-Präsentation einfügen und dem Geschäftsführer vorlegen.

Was passiert eigentlich, wenn Herr Kluge einen Unfall hat?

Prozesse hinterfragen, gerade die etablierten.

Ein Auftrag geht bei Frau Fritzen ein, sofort wird eine Kopie gezogen und per Werkspost an die Produktion versendet. So oft wie möglich geht Herr Siegmund an seinem Postfach vorbei und sammelt die eingegangenen Dokumente, um sie schnellstmöglich von seinen Kollegen bewerten zu lassen. Sobald der mögliche Liefertermin ermittelt ist, geht das Schreiben in den Umschlag an Frau Fritzen zurück, die alle relevanten Daten im ERP-System erfasst und den Ausdruck für den Kunden erzeugt. Die Antwort kann das Haus meist noch in der gleichen Woche verlassen.

Kann man das nicht elektronisch erledigen und dadurch schon innerhalb von 24 Stunden reagieren?

Dinge vereinfachen, besonders die scheinbar komplizierten.

Ihre Firma vertreibt ein geniales Produkt, das die Durchlaufzeiten vom Angebot bis zum Auftrag bei ihren Kunden um die Hälfte reduzieren soll. Einziges Problem: Die eigenen Angebote werden einfach nicht zu Aufträgen. Ihre Kunden verstehen die großartigen Features der Software einfach nicht und bleiben bei ihren alten Lösungen.

Wer kann den Nutzen so darstellen, dass es jeder versteht?

=> Waidner IT Solutions zeigt Ihnen den Weg <=

Feature-Creep / Featuritis / Darf es auch etwas weniger sein?

Um effizient mit einem Tool zu arbeiten, ist vor allem eines wichtig: es muss so einfach wie möglich sein, damit man es gerne benutzt, oder zumindest keine Ausrede hat, es nicht zu nutzen.

Lange war für mich fogbugz erste Wahl als Issue-Tracker. Recht einfach zu bedienen, Issues hatten keine unnötigen Pflichtfelder, im Prinzip reichten Betreff und Typ (Bug/Feature) für die Eingabe. Dann noch eine Versionszuordnung, wenn es geplant oder erledigt ist und damit war ein sehr zügiges arbeiten möglich.

Wie das allerdings bei Software oft so ist, nach und nach kommen immer mehr Features hinzu, die man persönlich vielleicht gar nicht benötigt. Der sogenannte Feature Creep.

In Fogbugz waren dies immer mehr Felder in den Issues, der agile Iterationsplaner, Schätzungen zum Zeitaufwand in den Issues und vieles mehr. Schlimm? Für die meisten Anwender ist es eine Belastung. Man arbeitet einfach ungerne mit Programmen, die einem das Gefühl geben, dass man sie nicht vollständig durchschaut.

Irgendwann kam dann der Punkt, an dem die Eingabe in der einfachen Listenansicht wegrationalisiert wurde, da man von den 20+ Feldern im Issue dort sowieso nur einen Bruchteil füllen konnte. Wahrscheinlich war die Argumentation im Entwicklungsteam wie folgt: „Die Leute nutzen die Features nicht, weil sie sie nicht sehen können. Also sollten wir die Anwender direkt auf die komplette Maske umleiten“.

Ärgerlich, da nun mehr Klicks notwendig sind, um einen trivialen Eintrag zu erstellen.

Noch ärgerlicher, da man in der Eingabemaske der Issues nicht wie vorher mal eben eine neue Versionsnummer vergeben konnte. Dafür benötigt man inzwischen den Iteration-planner. Der ist mächtig – zu mächtig.

Ich hätte gerne Feedback gegeben, konstruktives Feedback. Das Problem dabei: es gibt weder ein Anwenderforum, noch ein Feedback-Formular. Man fühlt sich als Kunde also übergangen und ignoriert.

Was passiert? Ich für meinen Teil habe das Tool zu den Akten gelegt und mir etwas einfacheres* gesucht. Schließlich ist mein Credo als Softwareberater, dass man immer die Software benutzen sollte, die am besten passt. Und Fogbugz passte nicht mehr.

Ein anderes Beispiel ist ein CRM-System, das ich für einen meiner Kunden entwickelt habe. Zu Beginn extrem einfach, weil man sich noch nicht ganz klar war, was man braucht. Auf Wunsch des Kunden und durch meine eigenen Ideen kamen immer mehr Funktionen und damit auch Felder hinzu.

Nach einigen Monaten stellten wir gemeinsam fest, dass die Nutzung des Systems deutlich zu wünschen übrig lies. Nicht alle Kontakte wurden eingegeben, Auswertungen wurden nicht genutzt, usw. Feature Creep.

Wie haben wir das Problem in den Griff bekommen?

Gemeinsam mit meinem Kunden wurde analysiert, welche Felder genutzt werden. Ich habe den Mitarbeitern bei ihrer täglichen Arbeit zugeschaut, gefragt, welche Funktionen sie nutzen oder gerne nutzen würden und daraus abgeleitet, was wirklich wichtig ist.

Im nächsten Schritt haben wir Felder gestrichen, Masken vereinfacht, Funktionen beseitigt und immer wieder Feedback eingeholt.

Das Ergebnis: die Anwendung wird so viel genutzt wie niemals zuvor, weil die Anwender sich ernst genommen fühlen und nur die Funktionen umgesetzt werden, die maximalen Nutzen bringen.

Entkommen auch Sie der Featuritis, dem Feature Creep, dem immer-mehr-wollen.

Ich helfe Ihnen gerne dabei!

 

*ich nutze inzwischen trello, dazu schreibe ich in einem späteren Artikel mehr.

VirtualBox und Windows 10 … Netzwerkprobleme lösen

Ich nutze für viele meiner Test- und Entwicklungssysteme VirtualBox in Verbindung mit Vagrant (hier habe ich beispielsweise ein Setup für Webentwickler beschrieben).

Seit dem Update auf Windows 10 hat VirtualBox leider ein Problem mit Netzwerken, kurz, alles außer NAT funktioniert nicht. Verbindungen brechen ab oder kommen gar nicht erst zustande.

Nach ziemlich viel Sucherei bin ich auf ein Ticket gestoßen, welches das Problem für mich löst, bis das nächste stabile Release von VirtualBox den Fehler hoffentlich behebt. In der Liste der Anhänge findet sich ein ausführbares Programm (VBox-Win10-fix-14040.exe), welches man als Administrator startet und im Hintergrund laufen lässt, bis die gewünschte virtuelle Maschine gebootet hat. Voila – host-only-networking klappt.

Alternativ kann man sich auch den aktuellen Testbuild von der Oracle-Seite ziehen, allerdings hat der dann das Problem, dass Netzwerkadapter aus der Liste verschwinden.

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